Eine Pflanze mit Tradition

 

Bis heute wird die Pflanze fast ausnahmslos von Familienbetrieben produziert. Rund 1.000 Pflanzbetriebe bewirtschaften ca. 18.000 Hektar.Bis vor wenigen Jahrzehnten war die Pflege und Ernte fast reine Handarbeit, die nur mit der Hilfe von bis zu 200.000 Hopfenzupfern als Saisonarbeitern geleistet werden konnte. Erst in den 1950er Jahren wurde die Arbeit weitgehend von mechanischen Pflückmaschinen übernommen. Rund um den Hopfen haben sich überdies hoch spezialisierte Verarbeitungs- und Handelsbetriebe entwickelt.

 

Auch die weltweit bedeutende Hopfenforschung hat hier ihren Standort. In der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft und in der Gesellschaft für Hopfenforschung e.V. im Hopfenforschungsinstitut in Hüll werden die Produktionsmethoden und Züchtungen ständig auf die Anforderungen der internationalen Brauindustrie abgestimmt.

Unsere Erfolgsgeschichte

Hallertau – das Hopfenland

Die Hallertau ist das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet Deutschlands.

Zertifizierter Hopfen aus der Hallertau

 

Die Hallertau ist das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet Deutschlands. Schon seit 1.300 Jahren sind Hopfenpflanzer in der Hallertau, auch Holledau genannt, belegt. In ihren 15 einzelnen Siegelbezirken wird streng zertifizierter Hopfen angebaut. Die Hallertau umfasst hauptsächlich die Landkreise Pfaffenhofen, Kelheim, Freising und Landshut. Zum geschützten Anbaugebiet Hallertau zählen aber auch Hopfenpflanzer aus den Landkreisen Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen und aus der Stadt Hersbruck östlich von Nürnberg. Nicht nur in fast jedem der rund 5.000 deutschen Biersorten steckt die Würze aus der Hallertau. Ein Drittel des weltweiten Bedarfes an Hopfen kann von hier aus gedeckt werden.